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Story | Weg der Versöhnung

Der Werdegang im Überblick


In den folgenden Absätzen skizzieren wir nur ganz kurz einige Phasen und wichtige Stationen unserer Geschichte.

Aufbauphase

  • Zweimal im Jahr trafen sich in dieser Periode ca. 40-50 Leiter aus verschiedenen Kirchen, Denominationen und Werken: Protestanten, Evangelikale, Leiter aus charismatischen Freikirchen, und Katholiken.

  • Spannungen gab es anfangs besonders zwischen Pfingstlern und Katholiken, die aber bald einer tiefen Achtung und Freundschaft wichen.

Begegnungskonferenzen

  • Zum tieferen Verständnis erzählten wir einander, wie wir zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind (1997). Die Glaubens- und Kirchengeschichte Österreichs seit den Anfängen – auch die Geschichte der Täufer – wurde gemeinsam zusammengetragen (1999).

  • Darauf folgten: Die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision 1998, das Grundlagenpapier „Jesus – Grund unserer Einheit“, dann die Entstehung einer Fürbittgruppe.

  • Durch „Dominus Jesus“ (1999) flammte das Misstrauen gegen Katholiken wieder auf. Ein Treffen mit Kardinal Schönborn beruhigte die Lage.

  • Fürbitte-Treffen Mödling(2000): Man achtete und vertraute einander wieder.

  • 2001: „Fest Für Jesus“ – 8.000 Christen versammelten sich am Stephansplatz.

„Öffnen der Wurmdosen“

  • Das Thema Maria wird theologisch behandelt beim Treffen in Schloss Klaus (2001).

  • Gebets- und Fastentage (2003): Das Thema Israel kommt auf. Vortrag von Franz Rathmair: “Ein Urkonflikt der Gemeinde Jesu (Juden- und Heidenchristen)”. Spannungen bezüglich dieses Themas und keine Einheit bezüglich dem Identifikationsbekenntnis.

  • Die Foren Theologie und Israel (2003) werden gegründet. Theologisches Papier zu Identifikationsbekenntnis / Heilung der Erinnerung. Aufarbeitung von 1800 Jahren Schuldgeschichte der Kirchen an den Juden. Bekenntnis der Schuld im Konzentrationslager Mauthausen (2006).

Visionsentwicklung

  • Das Projekt „Oratorium“ wird 2004 vorgestellt.

  • Informationstag mit Dr. Peter Krömer über “Die Verantwortung der Christen in Europa“ (2003).

  • Das Forum Gesellschaftsverantwortung wird gegründet. Clemens Riegler stellt den Global Marshallplan vor (2005).

Quo vadis, Runder Tisch?

  • Die Treffen in Kärnten und Niederösterreich werden bereichert durch das Vorstellen regionaler Einheitsinitiativen. Besuch des Evangelischen Museums in Fresach (Geheimprotestantismus).

  • Das Forum Gesellschaftsverantwortung bringt in drei Vorträgen ein: die heutige Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik aus christlicher Sicht; Klimawandel; neue Gesetzesvorlagen bezüglich Homosexualität.

  • Forum Theologie: Dr. Christine Schirrmacher spricht über „Die Herausforderung des Islam für Kirche und Welt.“

  • Das Forum Geschichtsaufarbeitung erhält ein Mandat zur Aufarbeitung der Geschichte der Reformation und Gegenreformation sowie der Täufer (2007).


Wer etwas ausführlicher davon erfahren möchte, kann sich eine neunseitige Zusammenstellung als PDF-Dokument herunterladen.