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Aktuelles vom Runden Tisch

"Ein Mann der Einheit" – Roland Andergassen verstorben


Im Alter von 63 Jahre verstarb am 19.8.2017 nach kurzer, schwerer Krankheit Roland Andergassen, ein "Mann der Einheit, dem das Miteinander der Geschwister immer am Herzen lag".

In einem Nachruf von Markus Marosch wird hervorgehoben, wie sehr es Roland vor allem um die Perspektiven des Reiches Gottes ging.

"Ihm war das Einende in Jesus viel wichtiger, als das Trennende durch starre theologische Ansichten oder Kirchenpolitik. Mit aller Kraft engagierte er sich in vielen Vorständen, Werken und Bewegungen wie z. B. Vision für Afrika, Zukunft für Europa, Watchmen, Global Gathering, u.a.m. Roland war auch beim Weg der Versöhnung/Runder Tisch ein Mann der ersten Stunde und hat den Weg des WDV mitgeprägt."

Lesen Sie den vollen Wortlaut des Nachrufes.

Initiative „Christlich geht anders“

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In den letzten Monaten hat sich auf einer breiten Basis von christlichen Kirchen, Einzelpersönlichkeiten und Organisationen in Österreich eine Initiative „Christlich geht anders“ gebildet. Sie will darauf aufmerksam machen, dass Solidarität und Demokratie zunehmend ausgehöhlt und in Frage gestellt werden. Der christliche Glaube mache Mut und Hoffnung, weil es dabei um gelebte Gottes- und Menschenliebe geht. Frieden in einem Land und zwischen Staaten könne nur durch ein fortlaufendes Bemühen um soziale Gerechtigkeit und Solidarität gesichert werden.

Hans-Peter Lang vom Forum Gesellschaftsverantwortung empfiehlt die Beschäftigung mit den Anliegen dieser Initiative und wünscht sich deren aktive Bewerbung. Auf den Forum-Seite gibt es ausführlichere Informationen und den Link zur Webseite von "Christlich geht anders".

Vom Heimgang eines "Umkehrpropheten"

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Wenige Tage nach seiner Teilnahme an den 50-Jahr-Feierlichkeiten der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche in Rom – er hielt dort noch einige Vorträge – verstarb am 10. Juni 2017 der katholische Theologe Peter Hocken in Hainburg (zur Parte mit kurzem Lebenslauf).

Als einer der besten Kenner der charismatischen Aufbrüche des 20. Jahrhunderts und engagierter Brückenbauer zwischen den christlichen Kirchen wie auch zu den messianischen Juden war Peter Hocken auch ein geschätzter Teilnehmer bei den Treffen des Runden Tisches, wo er mit seinen theologischen und geschichtlichen Analysen immer wieder wertvolle Beiträge brachte.

Hans-Peter Lang, der viele Jahre lang in Freundschaft und vielfältiger Zusammenarbeit im Reich Gottes mit Peter Hocken verbunden war, schreibt einen persönlichen Nachruf auf diesen Gottesmann.

"Österreich betet" - erster Gebetsbrief erscheint

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Beim Runden Tisch auf Schloss Klaus im November 2016 wurden mehrere Personen als Gebetskoordinatorinnen für verschiedene Gebetsschwerpunkte eingesetzt. Ernie Andergassen, Dornbirn, baut seitdem das Gebetsnetzwerk "Österreich betet" auf, durch das versucht wird, betende Menschen in Österreich und darüber hinaus miteinander zu vernetzen und auch zum anhaltenden Gebet für unser Land anzuregen. Im Juni 2017 erscheint der erste Gebetsbrief von "Österreich betet", der unter der Überschrift "Eine neue Zeit" steht.

"Wir werden nicht Leib Christi, wir SIND Leib Christi! We are Family!
Ich ringe darum, jeden Menschen, jede Denomination, jede Nation mit den Augen Gottes sehen zu dürfen. John Wesley hatte einen Traum und hörte im Himmel eine Stimme, die ihm sagte: Hier gibt es keine Katholiken, keine Protestanten, keine ... hier gibt es nur Nachfolger Jesu! Jeder sollte seinen Teil bestmöglich tun, dabei aber nicht vergessen, dass wir gemeinsam an etwas Größerem arbeiten.
Mitte Mai trafen sich ca. 50 Leiter von verschiedenen Werken und Diensten der deutschsprachigen Länder (D-A-CH) in Hochimst. Wir hatten sehr stark das Empfinden, dass für uns eine NEUE ZEIT angebrochen ist. Viele von Euch merken dies schon. Im politischen Bereich stehen bald Neuwahlen an, aber auch geistlich ist eine NEUE ZEIT angebrochen… (weiter)

In Zukunft soll der Rundbrief vierteljährlich erscheinen, Interessenten können die E-Mail-Version kostenlos anfordern.

20 Jahre Runder Tisch


Vor 20 Jahren fand das erste Treffen des Runden Tisches christlicher Leiterinnen und Leiter Österreichs statt, das von dem Verein Weg der Versöhnung veranstaltet wurde. Historikerin Verena Lang vermerkt dazu in der überblicksartigen Vereinsgeschichte:

"9.-10. Dez. 1997: „1.Runder Tisch“ in Salzburg bei den Barmherzigen Schwestern. 35 Leiter aus ganz Österreich sind gekommen. Der Schwerpunkt liegt auf Begegnung. Wir erzählen uns unsere Glaubensgeschichte – damit Abbau der Spannungen."

Einen ausführlichen und bebilderten Überblick über die wichtigsten Stationen und Schwerpunkte dieses "Weges der Versöhnung" der letzten 20 Jahre brachten Verena und Hans-Peter Lang beim letzten Runden Tisch in Salzburg. Ein Klick auf das Bild startet das Video.

Ecclesia semper reformanda - Teil 2 am Runden Tisch in Salzburg, 9.-11.3.

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Das Thema "Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?" beschäftigte bereits die Teilnehmenden des letzten Runden Tisches im November auf Schloss Klaus. Nun wird es fortgesetzt bei der Frühjahrstagung von 9.-11. März im JUFA-Hotel in Salzburg.

Das Programm dieses "Offenen Runden Tisches" sieht eine weitere gemeinsame Erarbeitung der Antworten auf diese Frage vor. Neben Zeiten im Plenum wird es Gruppenarbeiten und Gebetszeiten geben. Da der Runde Tisch heuer auf 20 Jahre bewegte und erfreuliche Geschichte zurückblicken kann, wird es einen Rückblick auf das Erreichte und einen Ausblick auf das Kommende geben. Das "Z'sammsitz'n" wird neben allem Arbeiten nicht zu kurz kommen.

Das genau Programm gibt es in diesem Folder, die Anmeldungen können danach online erfolgen [deaktiviert].

Partner des Weges der Versöhnung werden!

Der Verein "Weg der Versöhnung" ist seit 20 Jahren sehr erfolgreich in der Einheitsarbeit unter den Christen in Österreich tätig und engagiert sich auch für christliche Werte in unserer Gesellschaft (z. B. dass die Freikirchen in Österreich anerkannt wurden, Christustag 2015 in Linz, Fest für Jesus 2001 am Stephansplatz in Wien, Begegnungskonferenzen, Bürgerinitiativen, etc.). Die Finanzierung dieser wichtigen Tätigkeiten ist nicht alleine durch den Mitgliedschaftsbeitrag möglich. Daher möchten wir Partnerschaften anbieten und so eine Win-Win-Situation schaffen – für die Partner und für den WdV.

Auf einer eigens eingerichteten Seite "PARTNER" unserer Website gibt es mehr Informationen dazu:
  • Warum diese Partnerschaft sowohl für den Weg der Versöhnung als auch für die Partner ein Gewinn ist
  • Wie die Partnerschaft praktisch aussehen kann
  • Wer bereits Partner geworden ist.

Willkommen auf der Partner-Seite!

Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?

flexible Der Runde Tisch ist eckig!Das bevorstehende Reformationsgedenken 2017 beschäftigt natürlich auch die Mitglieder des Runden Tisches und des Weges der Versöhnung in Österreich. Deshalb nahm sich der Runde Tisch auf Schloss im November dieses Themas an. An die 50 Personen beteiligten sich an zwei Tagen und Abenden am lebhaften Austausch und versuchten, den Reformbedarf in ihrer eigenen Konfession und Gemeinde zu benennen. Es gab aber auch Gelegenheit, in den Gesprächsgruppen über die Stärken der 'anderen' zu sprechen und diese im Plenum ebenfalls wertschätzend zum Ausdruck zu bringen. Auch Wünsche nach Veränderung an die anderen konfessionellen Richtungen kamen nicht zu kurz.

Weil der Schwerpunkt auf dem Austausch lag, gab es nur ein Referat: Thomas Dopplinger ging gekonnt dem Thema "Die Reformation: Grund zum Feiern und zur Umkehr" nach und brachte Licht- wie Schattenseiten des von Luther begonnenen Prozesses vor allem für seine evangelische Kirche zum Ausdruck. (Das Referat kann in voller Länge (28 Min.) auf unserer Homepage als Video betrachtet werden.)

Zu Beginn der Treffen des Runden Tisches ist es Tradition, einen Teil des ersten Abends dem Berichten aus der Region zu widmen. Wie wirkt Gott in konfessionsübergreifender Weise in den verschiedenen Teilen Österreichs? Einen großartigen Einblick in dieses Wirken in der stark ländlich geprägten Region der Pyhrn-Eisenwurzen (Schwerpunkt Krems- und Steyrtal) verschaffte uns Carlo Neuhuber mit seiner Präsentation über die dort schon jahrzehntelang bestehende 'Ökumenische Initiative'. (Auch davon gibt es ein Video, inklusive der PowerPoint-Slides, in unserer Videothek.)

Erstmals gibt es ein auch Video, das überblicksartig "Impressionen" eines konkreten Runden Tisches zu vermitteln versucht. Bitte beachten, dass es sich nur um Auszüge aus Präsentationen und Gruppen-Interaktionen handelt, die natürlich keine Vollständigkeit beanspruchen können.

Weitere Dokumente und Berichte im Archiv Versöhnungsschritte

flexible 50 Jahre Vergebungsbitte Gottesdienst Salzburg
Das mit 31. Oktober 2016 eingeläutete 500. Jahr seit Beginn der protestantischen Reformation sorgte schon im Vorfeld für einmalige und kirchenhistorisch bedeutsame Entwicklungen. Die Berichte über Schritte des Zueinanders christlicher Kirchen mehren sich - Gott sei Dank!
Ein Beispiel ist die gemeinsame Erklärung der Evangelischen Kirche in Deutschland und der deutschen Katholischen Bischofskonferenz vom September 2016.

Seit Einrichtung des Archivs im August 2016 ist ein Duzend weiterer Dokumente und Berichte über Meilensteine der Versöhnung hinzugekommen. Die aktuellsten davon sind:

  • 500 JAHRE REFORMATION – VOM GEGENEINANDER ZUM MITEINANDER (Erklärung der Katholischen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirchen in Österreich, 9.11.2016)
  • ERINNERUNG HEILEN – JESUS CHRISTUS BEZEUGEN (Ein gemeinsames Wort der EKD und der katholischen Bischofskonferenz zum Jahr 2017, 16.09.2016)
  • REFORMATIONSJUBILÄUM BRAUCHT ÖKUMENISCHE AKZENTE (epdÖ-Bericht: Kardinal Koch und Bischof Bünker bei Ökumenischer Sommerakademie Kremsmünster, Juli 2016)
  • NACH 50 JAHREN – ANTWORT AUF DIE VERGEBUNGSBITTE VON ERZBISCHOF DDR. ANDREAS ROHRACHER (Brief der evangelischen Kirchenleitung an Erzbischof Lackner, 13.03.2016)
  • SALZBURG: KIRCHEN BEKRÄFTIGEN ÖKUMENISCHE BEZIEHUNGEN (Bericht des epdÖ über ökumenisches Symposion und Dankgottesdienst anlässlich der Annahme der Vergebungsbitte, 13.03.2016)

Sämtliche Dokumentationen in unserem "Archiv Versöhnungsschritte" stehen zum Lesen oder Herunterladen zur Verfügung.

Foto vom Gottesdienst 50 Jahre Vergebungsbitte im März 2016: (v.l.) Bischof Michael Bünker, Erzbischof Franz Lackner und Superintendent Olivier Dantine beim Dankgottesdienst in Salzburg. Foto: epd/Uschmann

15 Jahre "Allianz für den arbeitsfreien Sonntag"

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Am 24.10.2016 fand der Festakt „15 Jahre Allianz für den freien Sonntag Österreich“ in Erzbischöflichen Palais in Salzburg statt, bei dem die Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags für Mensch und Gesellschaft hervorgehoben wurde. Anschließend wurde die Vollversammlung der Allianz für den freien Sonntag Österreich, einem breiten gesellschaftlichen Bündnis von über 50 Organisationen, abgehalten.

Hans-Peter Lang war als Vertreter des Weges der Versöhnung beim Festakt anwesend, ebenso wie Christoph Grötzinger für die Evangelische Allianz Österreich. Lang merkt rückblickend an:

"Schön und bewegend war die ökumenische Ausrichtung und die Präsenz einiger Bischöfe und Superintendenten, aber gut waren auch die Worte des als Vorsitzenden ausgeschiedenen Alt-Bischof von Linz, Ludwig Schwarz und des 2.Vorsitzenden, des Gewerkschaftlers Brantner. Brantner fügte am Ende seiner Rede hinzu, dass ihn die gemeinsame Arbeit mit Bischof Schwarz und das wirklich brüderliche Miteinander dazu bewogen habe, dass er nach vielen Jahren wieder in die kath. Kirche eingetreten sei."

Ein ausführlicher Bericht über diesen Festakt befindet sich auf unserer Seite Gesellschaftsforum.

Foto: Sonntagsallianz, Facebook-Seite

Anmeldung zum nächsten Runden Tisch eröffnet

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Vom 21.-23. November 2016 tagt der Runde Tisch auf Schloss Klaus. Die Tagung greift mit dem Titel "Wieviel Reformation braucht 'meine' Kirche?" das Reformationsgedenkjahr 2017 auf und wendet es auf unsere eigene Situation in den Kirchen und Gemeinden in Österreich an.

Dieser Runde Tisch wird aus den gewählten Delegierten und persönlich eingeladenen Gästen bestehen.

Die Anmeldung kann über das Online-Formular erfolgen [deaktiviert]. Nähere Infos durch den Folder gibt es hier.

Foto: Rene Fröhlich / wikipedia

Israel und die Gemeinde Jesu

Marie-Louise Weissenböck, Leiterin des Israel-Forums am Runden Tisch, lädt sehr herzlich zur Israel-Konferenz am 22. Oktober 2016 in Linz-Pichling ein. Die Konferenz beginnt um 10 Uhr und geht bis 18 Uhr und wird unter anderem Antworten auf diese Fragen geben:

  • Wie sollte die Gemeinde Jesu mit den biblischen Verheißungen umgehen?
  • Erkennen wir die Zeichen der Zeit um den Leib Christi mit Gottes Plänen für Israel in Einklang zu bringen?
  • Wie können wir als Christen uns geistlich und praktisch von Gott gebrauchen lassen um das jüdische Volk zu unterstützen und es zu segnen?
  • Wie behandeln wir die Frage nach einer Hoffnung auf Versöhnung nach der Shoah?

Referenten sind Johannes Gerloff, Jan-Heiner Tück und andere.

Anmeldung erforderlich bis zum 16. Oktober 2016.

Ausführlichere Informationen auf der Seite des Israel-Forums.

Denk-würdige Gedenkfahrt

flexibleDie Gedenkfahrt durch Österreich und bis nach Mähren endete wie geplant am Freitag, den 26. August, nach zehn intensiven Tagen. Wolf Paul und andere Teilnehmende berichten auf dem für diese Reise angelegten Live-Blog auch im Nachhinein von manchen Eindrücken auf den verschiedenen Stationen.

Eine Auswahl von Fotos ist hier auf unserer Website im Fotoarchiv zu sehen.

Verschiedene schriftliche und audiovisuelle Beiträge sowie ein abschließender Bericht befinden sich auf unserer Doku-Seite.

Foto: Haushamerfeld bei Frankenburg. Gebet vor dem Denkmal

Dokumentationsarchiv "Versöhnungsschritte"

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Immer wieder wollen Christen und auch besonders leitende Personen in Kirchen und Gemeinden erfahren, wo es schon konkrete Schritte der Versöhnung zwischen verschiedenen Konfessionen gab: Wo und wann bekannten Repräsentanten von Kirchen vergangene Schuld? Wer ging wann und wo auf andere zu, bekannte sich zu begangenem Unrecht, bat um Vergebung, steckte die Hand aus? Wie sehen solche Schritte der Versöhnung zwischen Christen bzw. Konfessionen aus?

Als Verein Weg der Versöhnung wollen wir Dokumente und Berichte darüber auf unserer Website zugänglich machen. Primär soll dies ein Archiv werden, in dem konkrete Initiativen und offizielle Akte dokumentiert werden, die direkt oder indirekt mit österreichischen Kirchen und Glaubensgemeinschaften zu tun haben.

Wer von entsprechenden Unterlagen weiß, die in unserem Doku-Archiv "Versöhnungsschritte" noch fehlen (und davon gibt es sicherlich einige!) ist herzlich eingeladen, uns Hinweise zu geben oder uns Dokumente bzw. Quellen zur Verfügung zu stellen.

Das Foto wurde anlässlich der Eröffnung der Hutterer-Gedenkstätte in Innsbruck aufgenommen und zeigt hochrangige kirchliche und politische Vertreter und Vertreterinnen, einschließlich einer Hutterer-Abordnung aus Kanada. In unserem Doku-Archiv finden Sie die Schreiben der Landeshauptleute von Tirol und Südtirol an die Hutterer, wie auch die Grußworte der Tiroler Bischöfe. (Bild: Gstaltmeyr, auf der Website der Diözese Innsbruck).

Live-Blog der Gedenkfahrt 2016

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Wolf Paul hat eine eigene Blogseite eingerichtet und wird während der Gedenkfahrt von 16.-26. August täglich einen Bericht über Highlights der Gebetsrundfahrt durch Österreich einstellen.

Auf unserer Website übernehmen wir die Blogbeiträge, nicht aber eventuell eingehende Kommentare von Leserinnen und Lesern. Diese können aber auf der Wordpress-Seite eingesehen werden.

Der Runde Tisch Österreich - ein Beispiel für Versöhnung beim Kongress "Miteinander für Europa"

Das internationale Netzwerk "Miteinander für Europa" entstand 1999 anlässlich der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche. Inzwischen gehören ihm über 300 christliche Bewegungen aus ganz Europa an, in denen sich evangelische, katholische, anglikanische, orthodoxe und freikirchliche Christen für Einheit und Versöhnung innerhalb der "Familie Gottes" und für ein gemeinsames und glaubwürdiges Zeugnis für Christus einsetzen.

Der Kongress "Begegnung.Versöhnung.Zukunft" für Verantwortliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von christlichen Bewegungen, Gemeinschaften, Werken und Initiativen brachte vom 30.6. bis 2.7.2016 über 5.000 Aktive nach München in den Circus Krone.

Mit dabei waren auch mehrere Repräsentanten des Runden Tisches Österreich. Vorsitzender Johannes Fichtenbauer, Generalsekretär Markus Marosch und Mann der ersten Stunde Edi Griesfelder konnten in einem Forum und bei einer Podiumsveranstaltung über unsere Erfahrungen in Österreich berichten. Der evangelische Altbischof von Österreich, Herwig Sturm, moderierte gemeinsam mit Renate Mauerhofer-Schöpf das "Forum 11", bei dem über das österreichische Modell des "Runden Tisches" als Weg der Versöhnung diskutiert wurde. Sturm sieht laut Evangelischem Pressedienst darin ein Modell für die Kirche der Zukunft und betont den hohen Stellenwert von Versöhnung: „Ohne Versöhnung bleibt jeder bei sich. Aber Versöhnung ist die Brücke und die Tür zum Nächsten, auch in einer Christusgemeinschaft, die von Freiheit und Ermutigung geprägt ist.“

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Markus Marosch: "Von den Ansprachen verschiedenster Kirchenoberhäupter war das Zeugnis von Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (s. Foto: together4europe) sehr berührend, die anhand ihrer Freundschaft berichteten, wie Einheit miteinander gelebt werden kann. Zitat Bedford-Strohm: 'Wir sprechen nicht von einem evangelischen, katholischen oder orthodoxen Christus. Es ist der eine Herr, von dem wir reden!'

Ein großes Thema zog sich durch die ganzen Tage: Europa hat nur dann eine Chance in eine gesunde Einheit zu kommen, wenn der Leib Christi in dieser Einheit lebt, dient und ein Segen für Europa ist. Papst Franziskus sandte eine Video-Grußbotschaft zur großen öffentlichen Abschlusskundgebung am Stachus, die mit einem Lobpreiskonzert beendet wurde.

Bericht der Evangelischen Presseagentur: Christen-Kongress endet mit Appell zum Miteinander
Dokumente, Pressemitteilungen und Fotos vom Veranstalter selbst: www.Together4Europe.org
Weitere ausführliche Berichte: Presseberichte über den Kongress

Neuer Kurs auf Schloss Klaus: Integrationsbegleiter

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In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Institut für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI) an der Akademie für Weltmission (AWM) in Korntal, Deutschland, bietet die Missionsgemeinschaft der Fackelträger auf Schloss Klaus von September bis Dezember 2016 erstmals für Interessierte aus ganz Österreich eine Weiterbildung zum INTEGRATIONSBEGLEITER an. Dieser Kurs umfasst neun Tagesseminare mit Pflicht- und Wahlmodulen. Teilnehmer am Gesamtprogramm bekommen nach jedem Seminartag Aufgaben zur Vertiefung und praktischen Anwendung. Auch ein Praxisprojekt gehört zum Kursprogramm.

Das Angebot richtet sich an Christen, die ihre interkulturellen Kompetenzen stärken und eine größere Sensibilität für Menschen anderer Kulturen entwickeln wollen. Es soll helfen, den Reichtum unterschiedlicher Kulturen zu entdecken und dazu beitragen, dass Integration und ein konstruktives Miteinander der Menschen in der Umgebung der Teilnehmenden gelingt. Der Kurs ist sowohl für Menschen, die bereits Kontakte zu Migranten haben oder diese anstreben, als auch für jene, die selbst eine Migrationsbiographie haben und ihre Erfahrungen reflektieren wollen.

Das Institut für Migration, Integration und Islamthemen wird von Yassir Eric (siehe Foto) geleitet. Er war jahrelang als Gemeindeleiter von Migrationsgemeinden sowie als Referent und Seelsorger tätig.

Der Weg der Versöhnung / Runde Tisch ist Kooperationspartner für diesen Ausbildungslehrgang und empfiehlt den Kurs aufs stärkste!

Weitere Angaben über den Kurs, die Termine der Tagesseminare sowie über die Kosten finden Sie hier. Die Druckversion des Folders gibt es hier zum Download.

Weg der Versöhnung übernimmt Ehrenschutz für das Kinderfest Kärnten

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Am 16. Oktober 2016 findet wieder ein "Kinderfest" in der Messehalle Klagenfurt statt - ein Event, das Christen aus verschiedenen Konfessionen (katholisch, evangelisch, freikirchlich, koptisch) und Gemeinschaften Kärntens für die Kinder veranstalten. Beim letzten Kinderfest 2013 erlebten 1.000 Kinder einen wunderbaren, bunten und erlebnisreichen Tag mit Spiel, Spaß und vielen guten Impulsen über Jesus. An die 200 Mitarbeitende bemühen sich auch diesmal um einen reibungslosen Ablauf des vielfältigen Programms.

Der Trägerkreis des Kinderfestes ist der überkonfessionelle Arbeitskreis „Alles dreht sich um Jesus“. Kerngruppe des Trägerkreises ist ein überkonfessioneller Fürbitte-Gebetskreis für Stadt und Land, der sich seit 2008 regelmäßig in Klagenfurt trifft. Als Ziel der Veranstaltung wird auf der Homepage des Kinderfestes genannt: "Es soll ein christliches überkonfessionelles Kinderfest zur Ehre Gottes und zur Freude der Kinder sein und den Kindern die Liebe Jesu vermitteln. Das Fest soll ein Zeichen der Einheit und Versöhnung unter den Christen setzen."

Die Veranstalter vertrauen darauf, dass Gott, der die Herzen der Menschen lenkt, von vielen freudigen Unterstützern die notwendigen Mittel bereitstellen lässt. Der Eintritt in dieses Mega-Event ist kostenlos.

Da der Weg der Versöhnung / Runde Tisch Österreich genau solche Akzente und Initiativen der Einheit fördern und ermutigen möchte, übernimmt er gerne den Ehrenschutz für das heurige Fest und wünscht allen Beteiligten eine wunderbare Zeit und viele segensreiche Auswirkungen.

500 Tage bis Wittenberg 2017

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Am 18. Juni 2016 waren es genau 500 Tage bis zum 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag der protestantischen Reformation. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Initiative Wittenberg 2017 trafen sich Mitte Juni in Wittenberg, um das Gedenkjahr mit viel Gebet sowie geschichtlichen und theologischen Erörterungen vorzubereiten. Die Themen reichten vom "rechten" Leid tragen über Schuld und Sünde, über "Einheit als Frucht der Christusähnlichkeit" bis hin zu der Auseinandersetzung aus der Perspektive eines messianisch-jüdischen Teilnehmers mit der "Judensau" an der evangelischen Stadtkirche, in der Luther predigte und die dieser leider guthieß.

Der Theorie folgten Taten: Zeiten des Gebets, einzeln wie gemeinsam, auch des Klagens vor Gott über dem, was durch Reformunwilligkeit und -unfähigkeit der mittelalterlichen Kirche, aber auch manchem Übereifer auf der Seite der Reformer, kaputtgegangen war. An verschiedenen Plätzen Wittenbergs wurde der Reformatoren Melanchthon und Luther gedacht, um Versöhnung und Einheit gebetet, die Schande der Spottskulptur an der Kirche vor Gott gebracht. Ein offener Brief an den Pastor der Stadtkirche und an die Leitung des Lutherischen Weltbundes plädierte für die überfällige Beseitigung der judenverachtenden Skulptur bis Oktober 2017.

Ein ausführlicher Bericht über diese Tagung aus der Sicht eines Teilnehmers findet sich hier.

Tausende gehen für Jesus auf die Straße

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Rund 18.000 Gläubige verschiedener Konfessionen nahmen beim „Marsch für Jesus“ in Wien teil. Johannes Fichtenbauer, Vorsitzender des Runden Tisches, wird interviewt. Foto: MfJ-Facebook

Wien (idea) – Bei einem „Marsch für Jesus“ in der österreichischen Hauptstadt Wien haben Gläubige verschiedener Konfessionen ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen in aller Welt gesetzt. Die Veranstalter sprachen von bis zu 18.000 Teilnehmern, die Polizei von rund 10.000. Den Abschluss bildete ein „Fest für Jesus“ am Heldenplatz. Organisator der Demonstration rund um die Innenstadt war die überkonfessionelle Vereinigung „Christen in Wien“. Zur Teilnahme aufgerufen hatten unter anderem der katholische Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, der Bischof der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich, Michael Bünker (Wien), und ein Ratsmitglied der Österreichischen Evangelischen Allianz, Pastor Edwin Jung (Bürmoos bei Salzburg). Zum ersten Mal war mit Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) ein Mitglied der österreichischen Bundesregierung dabei. Er dankte den Kirchen für ihr gesellschaftliches Engagement insbesondere unter den Asylsuchenden. Als besondere Herausforderung bezeichnete er die weltweite Verfolgung von rund 100 Millionen Christen: „Da dürfen wir in Österreich und in Europa nicht wegsehen.“

Fotos, Videos und Medienberichte über den Marsch sind auf diesen Seiten zu finden: Marsch-für-Jesus-Facebook, Marschfuerjesus-Website

Gedenkfahrt 2016: Tagesgäste willkommen

Die von 16. bis 26. August stattfindende Gedenkfahrt wird durch die Bundesländer Steiermark, Kärnten, Salzburg, Ober- und Niederösterreich bis nach Wien führen. Wenn sich Freunde des Gebets für Österreich an einzelnen Orten der Gruppe anschließen wollen, können die Zeiten und Orten im detaillierten Programmablauf eine Hilfe sein.

Weitere Informationen Über die Gedenkfahrt (die Anmeldefrist zur Teilnahme ist bereits abgelaufen).

Christliches „Hinschauen“ in der Flüchtlingskrise

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Unter dem Titel

„Ich war obdachlos, und ihr habt mich (nicht) aufgenommen“

hat Willibald Sandler, Professor am Institut für Systematische Theologie der Universität Innsbruck und gefragter Redner, einige Gedanken über die - wie er es nennt - "missverstandene Weltgerichtsrede" in Matthäus 25 formuliert, die wir hier wiedergeben.

Angesichts der Debatten in der österreichischen Öffentlichkeit über unsere Haltung gegenüber den Flüchtlingen ein sehr relevanter Beitrag.

Foto: privat
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Solo-Selbständige müssen mehr arbeiten - oft auch sonntags

Das Forum Gesellschaftsverantwortung des Weges der Versöhnung postet auf unserer Website eine Aussendung der Allianz für den freien Sonntag, in dem folgende Aussage vorkommt:

Ein Blick auf Solo-Selbstständige (allein tätige Selbstständige) in Deutschland2 zeigt: Ein Drittel hat lediglich ein Einkommen, das dem von ArbeitnehmerInnen im Niedriglohnsektor entspricht. In Österreich3 sind 13,8% armutsgefährdet (versus 7,8% der ArbeitnehmerInnen). Solo-Selbstständige arbeiten durchschnittlich 48,6h pro Woche. Dass das nicht ohne Sonntagsarbeit geht, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Entsprechende EU-Pläne, Solo-Selbständigkeit im großen Stil zu forcieren, verfolgen wir daher kritisch“.
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Marsch für Jesus am 18. Juni 2016 in Wien

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Nicht Eliten oder Führungsspitzen der Konfessionen organisieren den Marsch für Jesus, sondern Christen an der Basis, aus allen Konfessionen des Landes. Die Initiative dazu geht von christlichen Interessengruppen, einzelnen Kirchen, Pfarrgemeinschaften und deren Mitgliedern aus. Vertreter unterschiedlichster Kirchen treffen sich regelmäßig zu nicht-institutionellen Treffen des Dialogs und des Austausches - dem Kreis zur Einheit und dem Weg der Versöhnung. Dies sind Plattformen auf denen gemeinschaftliche, interkonfessionelle Events wie der Marsch für Jesus besprochen und organisiert werden.
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Komm mit auf den "Weg des Gedenkens" im August 2016

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Für Sommer 20016 plant ein Arbeitskreis des Runden Tisches unter der Leitung von Verena und Hans-Peter Lang einen „Weg des Gedenkens im Sinne der Versöhnung mit der Geschichte“ (Johannes Fichtenbauer) entlang wichtiger historischer Stätten durch einen großen Teil unseres Landes.

Verena Lang: „Die Gedenkfahrt beginnt in Graz, wo wir uns am Abend des 16. August zu einer Einführung treffen werden. Schwerpunkte in der Steiermark werden Graz und Murau sein, wo die letzte Ausweisung der Protestanten stattfand. In Kärnten werden wir Fresach und Arriach besuchen und ein Stück auf dem Weg der evangelischen Bibelschmuggler gehen.“ Mehr...lesen

Der Runde Tisch beschäftigt sich weiter mit dem Flüchtlingsthema

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Vom 3. bis 5. März treffen sich 45 Personen aus ganz Österreich zur Frühjahrssitzung des Runden Tisches des Weges der Versöhnung im JUFA Hotel in Salzburg. In seinem Eingangsreferat führt Johannes Fichtenbauer den Anwesenden einige Trends vor Augen, die er gegenwärtig in Österreich und darüber hinaus wahrnimmt:

a) die Betonung der inneren (auch innerkirchlichen) Reinigung – auch viele historische Kirchen besännen sich auf die Notwendigkeit der Bekehrung, und Gott benutze Papst Franziskus, um im Vatikan Missstände aufzudecken und gegen sie anzugehen; (Mehr…lesen)

Hans-Peter Lang referiert im Forum Gesellschaftsverantwortung über „Einige Hintergründe für die Flüchtlingskrise in Europa und die Entwicklungen im Nahen Osten“ – das Referat kann hier nachgelesen werden.


Vom "Katholikenfresser" zum Förderer der Einheit

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Bei einer „Miteinander für Europa“-Veranstaltung erzählt Pastor Eduard Griesfelder (Freie Christengemeinde - Pfingstgemeinde) aus dem eigenen Erleben über den Weg zueinander – von einer Zeit in seinem Leben, wo er als „Katholikenfresser“ bekannt war, hin zu einer Haltung, in der er Geschwister anderer Konfessionen vor Ort, in Österreich, am Runden Tisch und in anderen Settings als Brüder und Schwestern in der einen Familie Gottes schätzen und lieben kann. Er geht auch auf den einerseits langen, andererseits überraschend plötzlichen Weg hin zur staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich ein, den er selbst mitgegangen ist.

Am Ende des Videos wird Johannes Fichtenbauer interviewt, der in dem ganzen Werdegang des Runden Tisches und des Vereins „Weg der Versöhnung“ eine entscheiden de Rolle spielt.

Länge: 27 Min. Video von Jo Hoffmann.

3.-5. März: Offener Runder Tisch in Salzburg

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Die Anmeldung für den kommenden Offenen Runden Tisch vom 3.-5. März 2016 in Salzburg ist eröffnet. Das Thema spannt den Bogen weit:

„Unter Druck: Familie, Flüchtlinge, Glaubens-Zeugen“.

Johannes Fichtenbauer beginnt am Donnerstagabend mit einer Einführung ins Thema, es gibt Erfahrungsberichte und Zeit für Gemeinschaft. Am Freitag treffen sich vormittags parallel drei Foren-Arbeitsgruppen, am Nachmittag werden verschiedene Bericht gehört und Planungen für das Jahr 2016 und darüber hinaus gemacht. Ein Gebetsabend bzw. eine Gebetsnacht beschließen den Tag. Am Samstag werden Forumsergebnisse gesammelt und gemeinsam im Plenum gebündelt.

Der Einladefolder mit Programmübersicht findet sich hier.

Hier geht es zum Online-Anmeldeformular [deaktiviert]. Neu ist die sofortige Bestätigung der Anmeldung per E-Mail.

Gedenken zum 600. Todestag von Jan Hus

Als Jan Hus im Juli 1415 während des Konzils von Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, galt er der katholischen Kirche als Ketzer. Wie sehr sich diese Auffassung geändert hat, wurde bei einem Besuch der Teilnehmer vom "Runden Tisch Österreich" an den historischen Orten des Martyriums dieses frühen Reformators aus Prag deutlich. Sehen Sie im folgenden 5-minütigen Filmbericht von Jo Hoffman auch ein Interview mit Johannes Fichtenbauer.

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Video-Einblicke vom letzten Runden Tisch

Der Runde Tisch im November 2015 drehte sich stark um das Thema des Abendmahlsverständnisses in den verschiedenen Konfessionen. Jo Hoffmann war dabei und hat Videomitschnitte zu einem 18-minütigen Bericht zusammengestellt, den wir hiermit gerne auf unserer Website einstellen. Nebenbei wird auch manches Grundlegendes über den Runden Tisch / Weg der Versöhnung vermittelt.

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"Die Reformation war notwendig!"

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Diese Aussage kam bei einer Gebetsversammlung von 70 Katholiken, Evangelischen, Freikirchlern und messianischen Juden im Kreuzgang der Lateran-Basilika in Rom aus dem Mund des katholischen Theologen P. Peter Hocken (rechts im Bild). Genau an dem Ort, an dem zwischen 1123 und 1517 fünf Konzilien stattgefunden hatten, sprach der seit 15 Jahren in Österreich wirkende englische Priester über die Reformunwilligkeit und -unfähigkeit der katholischen Kirche unmittelbar vor dem Einsetzen der Reformation unter Martin Luther. Die Anwesenden, allen voran die Katholikinnen und Katholiken, bekannten diese historische Schuld vor Gott und baten um den Willen zur Reform der gegenwärtigen Kirche. Im Gebet wurden dann die anwesenden messianischen Juden als Repräsentanten des Judentums gesegnet und Gott für sein Wirken in der Reformation gedankt. Auch der reformatorischen Bewegung der Täufer wurde anerkennend gedacht, aus der direkt oder indirekt die modernen Freikirchen entsprungen sind. Mehr...lesen

Hintergrundinformation zur Anerkennung der Freikirchen

flexibleIn einem früheren Beitrag (Runder Tisch als Wegbereiter) hatten wir schon einmal auf manche Hintergründe zur Thematik der staatlichen Anerkennung der Freikirchen hingewiesen. Mittlerweile hat Hans-Peter Lang (Foto) noch ausführlicher den Werdegang der Bemühungen um ein Freikirchengesetz aufgezeichnet, aus denen zuletzt die Anerkennung dieser Kirchen auf dem Verordnungsweg erfolgte.

Wie sich alles entfaltete und welche Personen eine Schlüsselrolle spielten (nicht zuletzt Hans-Peter Lang, der Verfasser des Artikels selbst, der seit Jahren mit dem Runden Tisch verbunden ist), können Sie im längeren und aufschlussreichen Artikel hier nachlesen.

Abendmahl als Verkündigung - Einladung zum nächsten Runden Tisch

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Der nächste Runde Tisch wird von 23.-25. November in Götzis/Vorarlberg tagen. Bevor die gemeinsamen Zeiten des Betens und Arbeitens beginnen, steht eine Busfahrt nach Konstanz auf dem Programm, wo des Wirkens und der Hinrichtung von Jan Hus vor 600 Jahren gedacht wird. Im Mittelpunkt der theologischen Erörterungen dieses Runden Tisches steht das Verständnis des Abendmahls / der Eucharistie in den verschiedenen Traditionen.

Die gewählten Delegierten und geladene Gäste können sich online anmelden, ein Folder mit dem genauen Programm kann hier eingesehen und heruntergeladen werden. Anmeldefrist: 30. Oktober

Runder Tisch als Wegbereiter


Der Christustag in Linz war die erste große Veranstaltung, auf der neben der katholischen und evangelischen Kirche auch die anerkannte Kirche der Freikirchen in Österreich maßgeblich beteiligt war.

In diesem Video sind viele Statements von leitenden Persönlichkeiten zu sehen, die sie während des Christustages abgaben. Unter anderen wird Dr. Peter Krömer interviewt (Beginn bei Minute 3:02), der als Rechtsanwalt stark im Anerkennungsprozess involviert war.

Wie viele andere Personen aus der katholischen und evangelischen Kirche, aber auch von Universitäten und Ministerien ebenfalls mitgewirkt haben, wird auch aus einem Bericht von Hans-Peter Lang deutlich, den wir im unten angeführten Text in Erinnerung bringen. (Die längere Fassung, die noch weitere Stationen auf diesem Weg aufzeigt, finden Sie hier.)

Wir sind Gott dankbar, dass der Weg der Versöhnung - Runder Tisch Österreich neben vielen anderen – wie zum Beispiel die Evangelische Allianz – einen wichtigen Beitrag leisten durfte, damit die Einheit im Geist deutlicher sichtbar wird in unserem Land. Mehr...lesen

Bewegender Christustag

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Der „Christustag 2015“ brachte am Pfingstmontag auf dem Linzer Hauptplatz tausende Menschen aller Konfessionen zusammen. Kirchenvertreter und Politiker warben dafür, Christus ins Zentrum zu stellen und ermutigten dazu, auch öffentlich zum Glauben zu stehen.

Beim „Marsch für Jesus“ mit mehr als 4.000 Teilnehmenden (lt. Polizei) und dem anschließenden Christustag mit buntem Programm für Jung und Alt nahmen in Linz nach Schätzungen der Veranstalter mehr als 7.000 Christen aus ganz Österreich teil. Fast alle Festredner unterstrichen vor überwiegend jüngeren Zuhörern die gesellschaftliche Relevanz einer bewusst gelebten Beziehung zu Christus und des in der Folge gegebenen gemeinsamen Glaubenszeugnisses.

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer bezeichnete den "Christustag" als "Kontrastprogramm" zu historischen Ereignissen. Genau hier am Linzer Hauptplatz hätten die Massen vor über 70 Jahren einem „falschen Messias zugejubelt, der das Land in die Katastrophe geführt" habe. Der Christustag sei dazu der Kontrapunkt. Pühringer hob die Notwendigkeit des „unverzagten Bekenntnisses“ der Christen hervor, denn Österreich brauche "keine neuen Werte", so der Landeshauptmann weiter, sondern "ein aggiornamento im Sinne des Konzils", um "die gültigen Werte ins Heute zu bringen". 
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Was tut Gott in Kärnten?

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Unter diesem Motto stand der Gästeabend beim letzten Runden Tisch in Tainach/Kärnten am 20.3.2015. Verschiedene Initiativen, Projekte und Angebote überkonfessioneller Natur wurden von einer Reihe von Gästen vorgestellt. Fini Wieser, die selbst bei „Gemeinsam für Europa“ wie auch am Runden Tisch aktiv ist, hat nachfolgenden Bericht über diesen hochinteressanten Abend geschrieben. (Weiter…lesen)

Foto: Elisabeth und Bernd Maurer informieren über die vielfältige Arbeit von Alpha Österreich.

Verein Weg der Versöhnung wählt neuen Vorstand

flexibleWährend der Frühjahrstagung des Runden Tisches vom 19.-21. März im kärntnerischen Tainach bestimmten die anwesenden Vereinsmitglieder die neue Zusammensetzung am Runden Tisch, die für die nächsten vier Jahre gültig ist. Dabei entschieden die anwesenden Vereinsmitglieder der sechs Richtungsgruppen, wer aus ihrer Mitte die Gruppe sowohl am Runden Tisch als auch im Exekutiv (Vorstand) vertreten soll (ausführlichere Beschreibung unter Struktur).
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Freier Sonntag als Gewinn für Work-Life-Balance wahrgenommen

In einer Presseaussendung weist die Allianz für den freien Sonntag, der auch der Runde Tisch angehört, auf die Ergebnisse einer Befragung in Wien hin. Wir halten diese Informationen für so wichtig, dass wir den Text der Aussendung hier zitieren:

Nach klarem Votum der Wiener Handelsangestellten für den freien Sonntag: Wirtschaftskammer sollte sich jetzt für Anliegen der MitarbeiterInnen öffnen.

„Das 95,9%-Votum der Wiener Handelsangestellten für den arbeitsfreien Sonntag zeigt, dass der Sonntag gerade für diese Berufsgruppe von eminenter Wichtigkeit ist. Das Ergebnis bestätigt, dass für die Handelsbeschäftigten der Sonntag als wöchentlicher Ruhetag wichtiger ist als das Geld“, so die Allianz für den freien Sonntag Österreich. „Die Menschen nehmen den arbeitsfreien Sonntag offenbar als Gewinn für die eigene Work-Life-Balance wahr“. Die Auswertung der Ergebnisse zeige den Stellenwert von gemeinsamer freier Zeit für Familienleben und soziale Kontakte. (Mehr…lesen)

Wittenberg 2017 und Österreich

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Seit drei Jahren gibt es die Initiative Wittenberg 2017, die es sich zum Ziel gesteckt hat, das Reformationsgedenkjahr 2017 im Gebet und mit einem umkehrbereiten Herzen vorzubereiten, in großer ökumenischer Bandbreite. Eine Reihe von Geschwistern aus Österreich (viele davon Teilnehmende am Runden Tisch) sind Teil dieser Initiative. Wir haben auf unserer Website auch schon mehrmals von den bisherigen Treffen von Wittenberg 2017 in Deutschland und Italien berichtet.

Vor Kurzem ging die Website „wittenberg2017.eu“ online, auf die wir hiermit gerne hinweisen. Es ist geplant, dass sie bald auch mit einer zweiten Internetadresse erreichbar sein wird: „www.wegderversoehnung.eu“. Mit der dem gleichlautenden Namen (außer der Domain) soll die Nähe zu den Anliegen des Weges der Versöhnung Österreich und des Runden Tisches zum Ausdruck gebracht werden.

EU-Konsultation: Sonntag als wöchentlichen Ruhetag verankern

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Internationaler Tag des freien Sonntags (3. März): Allianz für den freien Sonntag Österreich lädt dazu ein, sich am Konsultations-Prozess der EU-Kommission zur Europäischen Arbeitszeitrichtlinie bis 15. 3. zu beteiligen. Am 3.3. trifft sich auf Initiative der österreichischen Abgeordneten Evelyn Regner auch erstmals eine „Interest Group“ von MEPs zum Thema Freier Sonntag.

Die laufende öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission zur Arbeitszeitrichtlinie nehmen Allianzen und Initiativen für den freien Sonntag in ganz Europa zum Anlass, am heurigen Internationalen Tag des freien Sonntags (3. März), Bürgerinnen und Bürger der EU auf die Möglichkeit einer online-Eingabe von Vorschlägen in der jeweiligen Muttersprache aufmerksam zu machen. „Wir alle sind aufgerufen, uns im Zuge der Revision der Arbeitszeitrichtlinie für den Sonntag als gemeinsamen wöchentlichen Ruhetag in der EU einzusetzen“ heißt es dazu in einem gemeinsamen Aufruf.

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Offener Runder Tisch von 19.-21.3. in Tainach/Kärnten

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Das nächste Treffen des Runden Tisch findet im Süden Österreichs, im Bildungshaus Sodalitas in Tainach, statt. Vom 19.-21. März treffen sich die Delegierten des Runden Tisches sowie interessierte Personen, die das Anliegen des Runden Tisches teilen. Am ersten Abend findet auch die Generalversammlung des Vereins „Weg der Versöhnung“ statt, bei dem u.a. auch die Wahl der Delegierten an den Runden Tisch sowie des neuen Vorstandes erfolgt.

Das Thema dieser Frühjahrstagung lautet „Weichenstellung“. Dabei wird es stark um die Planung kommender Aktivitäten gehen, an denen der Runde Tisch beteiligt ist, wie z.B. der Christustag am 25. Mai in Linz, eine Buß- und Busreise durch Österreich im Jahr 2016 sowie erste Vorarbeiten für das Reformations-Gedenkjahr 2017. Daneben gibt es wieder aktuelle Berichte aus den verschiedenen Foren. Auch dieser Runde Tisch beginnt wieder mit einem Gebetsnachmittag.

Die Online-Anmeldung für den RT in Tarnach ist ab sofort möglich [deaktiviert]. Der Folder mit dem genauen Programm und Anmelde-Details steht zum Download bereit [deaktiviert].

Im Zeichen des Fisches: der Christustag 2015

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Die gemeinsam von der Österreichischen Evangelischen Allianz und dem Runden Tisch geplante und vorbereitete Großveranstaltung am Pfingstmontag auf dem Linzer Hauptplatz steht bei den Verantwortlichen und dem immer größer werdenden Organisationsteam ganz im Fokus der Aufmerksamkeit. Ein Event wie dieses, zu dem Tausende von Christen aus allen Konfessionen erwartet werden, gehört gut vorbereitet.

Das Potenzial ist groß, in aller Öffentlichkeit ein eindrückliches Zeugnis von der Zentralität unseres Erlösers Jesus Christus abzulegen. Das gewählte Symbol des Fisches ist wunderbar dazu geeignet, sofern es auch entschlüsselt wird. Die ersten Christen gebrauchten das Fischsymbol als Erkennungszeichen, denn jeder Buchstabe des griechischen Wortes für Fisch, ICHTHYS, war der Anfangsbuchstabe eines simplen Glaubensbekenntnisses: Jesus Christus, Gottes Sohn, Erretter.

Wir verweisen an dieser Stelle auf die Website Christustag.at für alle weiteren Informationen über diesen besonderen Tag in Linz. Alle, die diesen Jesus Christus kennen, ihm vertrauen und ihn lieben, laden wir herzlich ein, selbst zum Christustag nach Linz zu kommen, aber auch andere mitzunehmen. Es ist ein Fest für die ganze Familie, das niemand versäumen sollte. Und nicht nur schon überzeugte Christen dürfen kommen, sondern auch die Fragenden, Zweifelnden und Enttäuschten. Vielleicht entdecken sie beim Christustag etwas von der enormen Breite und Buntheit des christlichen Zeugnisses in unserem Land, von der Faszination des lebendigen Glaubens, und vor allem von der erfahrbaren Realität Gottes selbst.

Eschatologie und Gebet!

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Am 24. November trafen sich 50-60 Leiter aus den unterschiedlichsten christlichen Denominationen um gemeinsam für unser Land zu beten. Die Schwerpunkte waren diesmal der Schutz des Lebens (kontra Abtreibung, Euthanasie, Fremdenfeindlichkeit, etc.), unsere Verantwortung für die Umwelt (kontra Raubbau, das Geschöpf wird zum Schöpfer, Verschwendung, leben auf Kosten unserer Kinder, etc.) und eine Wirtschaft für den Menschen (kontra Maßlosigkeit, Vergötterung des Geldes und des Wirtschaftswachstums, Pornographie als Wirtschaftsfaktor, etc.).
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Sonntagsallianz - Breite Front gegen "Tourismuszonen"

Ein klares Nein zur Schaffung von "Tourismuszonen", in denen die Wiener Wirtschaftskammer Sonntagsarbeit ermöglichen will, haben am 30. Oktober 2014 Vertreter aus Zivilgesellschaft, Gewerkschaft und Kirchen bei einer Wiener Tagung zum Thema "Recht auf Sonntag" gegeben.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie im Forum Gesellschaft hier auf unserer Website.

Anmeldung zum nächsten Runden Tisch eröffnet

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Allen Frühbuchenden steht nichts mehr im Weg, um sich für den nächsten Runden Tisch, vom 24.-26.11.2014 in Salzburg, anzumelden [deaktiviert].

Das Hauptthema dieser Herbsttagung ist die biblische Lehre von der Endzeit - und wie diese in den verschiedenen kirchlichen und freikirchlichen Lehrtraditionen verstanden und ausgelegt wird.

Eingeladen sind alle vom Verein Weg der Versöhnung in den Runden Tisch Delegierten, sowie eingeladene Gäste. Der Folder für diesen Runden Tisch kann als PDF-Datei heruntergeladen werden [deaktiviert].

Als Auftakt für diesen Runden Tisch wird am Montag von 11.00 bis ca. 17.30 Uhr viel Zeit dem Gebet gewidmet. „Es ist sehr wichtig, dass die Teilnehmenden an diesem Runden Tisch möglichst die gesamte Gebetszeit mitmachen.“ (Hans-Peter Lang). Inhaltliche und gestalterische Schwerpunkte des Gebetstags können hier eingesehen werden.

Wenn der Papst Pfingstler um Vergebung bittet

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...ist das sogar dann, wenn er es im Zuge eines „privaten Besuches“ bei einem befreundeten Pfingstpastor tut, eine Sensation.

Und genau das ist am 28. Juli 2014 in Caserta, einem Ort in der Nähe von Neapel, geschehen. Papst Franziskus besuchte dort den Pfingstpastor Giovanni Traettino, mit dem er seit einer ersten Begegnung 1998 in Argentinien befreundet ist. Dabei wandte sich das Oberhaupt der katholischen Kirche zur lokalen Pfingstgemeinde sowie zu einigen hundert geladenen Gästen. Er sprach die Verfolgung der Gläubigen aus den Pfingstkirchen Italiens zurzeit des Faschismus in den 1920er- und 1930er-Jahren an und bat um Vergebung für jene Katholiken, die sich daran beteiligt hatten. Mehr...lesen

Vergangene Schuld nicht unter den Teppich kehren

Vom 27. – 31. Mai 2014 trafen sich 48 Teilnehmer von der „Initiative Wittenberg 2017“ in Trient (www.wittenberg2017.org) - siehe dazu den früheren Newsbeitrag über das „2. Treffen der Initiative „Wittenberg 2017“.

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Verena Lang, Wieselburg, referierte als katholische Teilnehmerin an dem Treffen über „Luther und das Papsttum“. Den vollen Wortlaut des Referats finden Sie hier zum Lesen.

Einer der österreichischen Teilnehmer, Joachim Stöbis (evangelisch) schreibt in seinem Bericht:

„Wenn wir an Wittenberg 2017 denken, dann erinnern wir uns auch an Wittenberg 1517 und damit an die 95 Thesen, die Luther verfasst hat, um seine, die Katholische Kirche, zum Nachdenken zu bringen. Leider war die Kirche damals nicht bereit dazu, Luthers Gedanken zu beherzigen. Welches Problem hatte Luther mit seiner Kirche? Er nahm das Wort Gottes genau und wollte gerecht werden vor Gott. So sehr er sich auch abquälte, um aus seinen Werken gerecht zu werden, gelang es ihm nicht - wie keinem vor und keinem nach ihm.

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2. Treffen der Initiative "Wittenberg 2017"

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„Wittenberg 2017“ ist eine Initiative von Christen aus evangelischen, katholischen und freikirchlichen Kirchen und Gemeinden, sowie von messianischen Juden. In regelmäßig stattfindenden internationalen Versammlungen wird durch Gebet, Austausch, Betrachten der Geschichte und vor allem durch das Hören auf Gott danach gesucht, Gottes Perspektive klarer zu erkennen im Hinblick auf die Ereignisse, die zum Thesenanschlag Luthers und der protestantischen Reformation vor 500 Jahren führten. Es ist eine Initiative, die den Schmerz Gottes über historische und gegenwärtige Trennungen und Verletzungen spüren will, aber auch sein Verlangen nach wahrer Einheit in Christus aufgrund der Erlösung, die Jesus bewirkte.

Das zweite Treffen der Initiative Wittenberg 2017 fand vor kurzem in der alten Klosterkirche bzw. dem Christus-Pavillon Volkenroda, Deutschland, statt. Zu den 50 Personen aus Deutschland, Polen, Israel, Großbritannien und den USA gehörten auch einige Österreicherinnen und Österreicher. Einer davon, Joachim Stöbis, hat einen Bericht darüber verfasst, der hier eingesehen werden kann. (Foto: Brigitte Bartsch)

Epochale Veränderungen

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Mit den Worten "epochale Wende" beschreibt Johannes Fichtenbauer, Vorsitzender des Runden Tisches, in seiner Eröffnungsansprache der Herbsttagung des Runden Tisches die staatliche Anerkennung der "Freikirchen in Österreich", welche im August in Kraft getreten ist. Ein jahrhundertelanges Zeitalter gehe damit zu Ende, in dem die Freikirchen als "radikaler Flügel" der Reformation zunächst blutig verfolgt, dann unterdrückt und zuletzt sehr ungleich behandelt worden waren. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne war die Wende gekommen, die zu einer vollen Anerkennung als Kirche führte. Fichtenbauer führt diese Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Zwei davon seien erstens die starke Unterstützung durch die katholische und evangelische Kirche, und zweitens die Art und Weise, wie es den fünf freikirchlichen Gemeindeverbänden gelungen war, aufeinander zuzugehen.
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Blitzlichter aus Tirol

flexibleAm Eröffnungsabend des Runden Tisches werden in der Regel Christen aus der Region, in welcher die Treffen stattfinden, eingeladen, um über das Miteinander der kirchlicher Gemeinschaften zu berichten. Diese Einblicke waren auch beim Treffen in Matrei wieder höchst spannend und ermutigend.

Als Erste erzählten Theresia Rettenbacher, eine katholische Christin, und Roy Pietersz von der Pfingstgemeinde über die Initiative "Miteinander für Europa", die in den letzten Jahren in Innsbruck entstanden war. Auslöser war die Teilnahme am großen Treffen 2007 in Stuttgart. Zuerst hatten die örtlichen Treffen das Ziel, die verschiedenen lokalen Kirchgemeinden und christlichen Gemeinschaften kennenzulernen. Im weiteren Verlauf wurde thematisch über Verbindendes gesprochen. Als eine Freikirche einen geeigneten Teich für eine Taufe suchte, halfen katholische Christen der Initiative "Miteinander – wie sonst" einen solchen zu finden.
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Anmelden zur Begegnungskonferenz März 2014 in Wels

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Das Vorbereitungsteam für die Begegnungskonferenz vom 27.-29. März 2014 hat kürzlich den Einladefolder fertiggestellt und freut sich, die Werbung für die siebte Konferenz des Runden Tisches anlaufen zu lassen. Die Begegnungskonferenz wird wieder im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels stattfinden.

Als Redner haben Dr. Christian Hennecke, Regensburg, und Dale Kauffman, Hawaii, zugesagt. Während der erste Referent für die Priesterausbildung im Bistum Hildesheim zuständig ist, hat der zweite Referent die King’s Kids gegründet und leitet sie weltweit.

Neben Impulsreferaten und gemeinsamem Lobpreis „ist unser Herzensanliegen, Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen, damit sich Gläubige aus verschiedenen Konfessionen und Generationen treffen, kennenlernen und bereichern können“, so Gloria Buttinger vom Vorbereitungsteam.

Es ist bereits möglich, sich auf der Homepage online anzumelden. Frühbucher haben bis 31.12.2013 einen Preisvorteil von 20-30 EUR bei der Konferenzgebühr. Es lohnt sich also, zu den Ersten zu gehören!

Beiträge zur Freikirchen-Anerkennung

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Dem Zusammenschluss von fünf freikirchlichen Gemeindeverbänden als „Freikirchen in Österreich“ wurde im August von der Republik durch Verordnung der Status einer anerkannten Kirche zugesprochen.

Der Weg dahin war lang und beschwerlich. Umso größer ist die Dankbarkeit über diese Entwicklung. Gleichzeitig gibt es viel Arbeit, um die damit verbundenen Aufgaben (Religionsunterricht an Schulen usw.) zu bewältigen.

Den Mitgliedern des „Weges der Versöhnung“ ist diese rechtliche Gleichstellung der „Freikirchen in Österreich“ mit den anderen anerkannten Religionsgemeinschaften ebenfalls Grund zur Freude. Als Runder Tisch haben wir das Anliegen voll mitgetragen, einige Personen aus unserer Mitte haben durch ihren Einsatz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Anerkennung zustande kam.

In unserem Archiv stellen wir nach und nach verschiedene Dokumente, Berichte und Stellungnahmen zu diesem Themenkreis ein. Die Hauptinformationsquelle ist dabei natürlich die Homepage der „Freikirchen in Österreich“ selbst.

(Foto: Pressekonferenz anlässlich der Anerkennung, privat)

Herbsttagung unter dem Thema Anerkennung

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Die gewählten Delegierten am Runden Tisch treffen sich von 4.-6. November 2013 im Bildungshaus St. Michael in Pfons zur diesjährigen Herbsttagung. Diese wird sich stark mit dem Thema der staatlichen Anerkennung der „Freikirchen in Österreich“ beschäftigen, die am 26. August 2013 bekanntgegeben wurde.

Zu Beginn wird es wieder ein Kennenlernen regionaler Initiativen geben, dann beschäftigen sich die Teilnehmenden am Runden Tisch u.a. mit dem Amtsverständnis in den verschiedenen Kirchen und Freikirchen. Was Anerkennung praktisch bedeutet wird in Kleingruppen und im Plenum bearbeitet. Weitere Themen sind die Charta Oecumenica, die Gründung einer „Arbeitsgruppe 2017“ (500 Jahre Protestantismus). sowie die Koordination weiterer Veranstaltungen.

Das genaue Programm finden Sie hier [deaktiviert], zur Online-Anmeldung für Mitglieder des Runden Tisches und ihrer geladenen Gäste geht es hier [deaktiviert].

"Jeder Tag ein neuer Höhepunkt!"

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Die heurige Studienreise des Runden Tisches und der Evangelischen Allianz Österreich führte 22 Teilnehmende aus fünf Bundesländern in das nahegelegene Tschechien. Rund die Hälfte der Gruppe waren Protestanten und Geschwister aus Freikirchen, die andere Hälfte Katholiken. Viele waren nicht Mitglieder des Runden Tisches, waren aber von solchen eingeladen worden.

Die Pragreise 2013 zeichnete sich durch gut vorbereitete Besuche geschichtsträchtiger Orte, bewegende Begegnungen mit Zeitzeugen der politischen Umbrüche des letzten Jahrhunderts wie Kardinal Vlk, sowie einer harmonischen Gemeinschaft untereinander aus.
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Bilder vom letzten Runden Tisch online

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Der letzte Runde Tisch im Vienna Christian Center hatte "die bunte Braut" Jesu zum Thema – die Vielfalt der Gemeinde Christi aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Subkulturen. Die Einladung erging deshalb auch ganz gezielt an Leitende aus internationalen Gemeinden. Und viele kamen! Eine Reihe Bilder von diesen Tagen sind im Archiv zu sehen.

Gerald Wakolbinger, Mitglied des Vorstandes, reflektiert seine Impressionen:

"Was ich miterlebte, war großteils gut, ermutigend und aufbauend: viele offene Begegnungen mit Leitern, der ehrliche Austausch mit Christen aus anderen Kulturen. Die Zeugnisse und Interviews zur Überwindung der vielfältigen kulturellen Barrieren gaben einen kleinen Einblick in die Vielgestalt der Herausforderungen, denen sich der weltweite Leib Christi in einer immer näher zusammenrückenden, globalisierten Welt zu stellen hat. Die „bunte Braut“ hab ich am lebendigsten am Freitagabend erlebt, als wir der Vielfalt des gastgebenden Vienna Christian Center begegnet sind. Beim Überarbeiten der Powerpoint-Präsentation über den Runden Tisch wurde mir selbst wieder neu das Wirken Gottes in den vergangenen 15+ Jahren vor Augen geführt."

Erinnerungs- und Zukunftskonferenz

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Das Israelforum des Runden Tisches unterstützt aktiv die für den 11. Mai in Linz geplante „Konferenz der Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ des Projekts „Active European Remembrance“ der EU.

„Christen an der Seite Israels – Österreich“ und mehrere Mitglieder des Runden Tisches wirken federführend mit. Weitere Informationen: „Forum Israel und Christen“.




Runder Tisch unterstützt "One of us"

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Der Runde Tisch steht ganz hinter der europäischen Bürgerinitiative, die unter dem Namen „One of us“ bekanntgemacht wird.

One of us ist eine Initiative vieler christlicher Kirchen, Gemeinden und Werken die das Ziel hat, dass das menschliche Leben in der EU von der Empfängnis bis zum Sterben geschützt ist. Mit 1 Million Unterschriften in der gesamten EU muss ein Gesetzesantrag im EU-Parlament behandelt werden. Machen Sie mit und stehen Sie ein für das Leben!
IHRE UNTERSCHRIFT ZÄHLT!

Eine Kurzinformation der Österreichischen Lebensbewegung zu dieser Initiative finden Sie hier.

"Die bunte Braut" – Leib Christi aus verschiedenen Völkern und Kulturen

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Das ist das Thema für den nächsten „Offenen Runden Tisch“, der von 4.-6. April 2013 im Vienna Christian Center, Wien, statt-finden wird.

Da es gerade in unserer Bundeshauptstadt sehr viele internationale Gemeinden jeglicher Art gibt, wird diese Tagung sicherlich auch stark von unseren Gästen geprägt sein.

„Offen“ in der Bezeichnung bedeutet, dass nicht nur Delegierte an diesem Runden Tisch teilnehmen können, sondern auch interessierte Personen (Leiterinnen und Leiter), die unser Anliegen teilen.

Anmeldeschluss: 22. Februar
Weitere Infos und Folder zum Herunterladen [deaktiviert]
Online-Anmeldung [deaktiviert]

There is also an English version of the folder for our English speaking leaders available - click here [deaktiviert].

Wieder Studienreise in Planung

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Nachdem die letzte Studienreise im Sommer 2012 sehr guten Anklang fand, bereitet ein Vorbereitungsteam des Runden Tisches zusammen mit Geschwistern der Evangelischen Allianz Österreich eine weitere Studienreise vor.

Die Reise wird von 20.-27. Juli 2013 die Teilnehmenden nach Prag mit seiner reichen Geschichte führen.

Update März 2013:
Die Information über das Programm sowie über die genauen Abfahrts- und Rückkehrzeiten und die Kosten finden Sie hier [deaktiviert].



Früchte aus 15 Jahren Runder Tisch

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Das Herbsttreffen des Runden Tisches in Salzburg war voller aktueller Themen und ermutigenden Begegnungen. Vorstandsmitglied Gerald Wakolbinger erwähnt im Rückblick:

„Ein Hauptthema war die überraschend bevorstehende Möglichkeit der vollen staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich mittels eines gemeinsamen Dachverbands (siehe Artikel aus dem Allianzspiegel Nr. 100, Dez. 2012). Wir hielten auch gemeinsam eine dankbare Rückschau auf 15 Jahre Runder Tisch in Österreich mit „Erntedank der Früchte“ (siehe Foto). Weitere Schwerpunkte waren Ausblicke und Beratungen zu aktuellen geistlichen und gesellschaftspolitischen Anliegen und – erstmals in dieser Form – parallel stattfindende Treffen der einzelnen Foren direkt am Runden Tisch in einer speziellen Forenzeit am Nachmittag. Auch die Sendung des ERF über 15 Jahre Weg der Versöhnung / Runder Tisch samt Interviews mit einigen Personen vom Exekutivkomitee gehört hervorgehoben.“

Einen ausführlicheren Bericht von Verena Lang finden Sie hier.

ERF-Reportage über den Runden Tisch

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Ein Redakteur von ERF Medien besuchte den letzten Runden Tisch in Salzburg und interviewte verschiedene Personen. Hier die einleitenden Worte von der ERF-Website:

KIRCHENVERTRETER TREFFEN SICH ZUM "RUNDEN TISCH" IN SALZBURGEinheit in Christus



Etwa 50 Delegierte aus Landes- und Freikirchen trafen sich kürzlich in Salzburg, zum "Runden Tisch" des Vereins "Weg der Versöhnung". Drei Tage lang befassten sie sich mit theologischen und gesellschaftlichen Themen, außerdem gab es viel Platz für persönliche Begegnungen.

Vor genau 15 Jahren wurde der "Weg der Versöhnung" ins Leben gerufen. Seither hat er einiges erreicht - am Ziel angekommen ist er freilich noch nicht.

Imo Trojan hat einige der Verantwortlichen vors Mikrofon gebeten: Johannes Fichtenbauer (katholisch), Gerald Wakolbinger (evangelisch), Pastor Eduard Griesfelder (Freie Christen-gemeinde/Pfingstgemeinde) und Ingelore Korb (evangelikale Freikirchen). Und er hat einige Statements von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingeholt.

Um die Audioaufnahme zu hören klicken Sie
hier.

Das Forum "Gesellschaftsverantwortung" berichtet

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Auf der Herbsttagung des Runden Tisches in Salzburg gab auch das Forum Gesellschaftsverantwortung einen Bericht. Dieser kann hier eingesehen werden.

Zum Thema „Reproduktionsmedizin“ wurden verschiedene Aspekte erörtert. Eine Zusammenfassung finden Sie hier.

Weitere Beiträge über den letzten Runden Tisch folgen.







"Zukunft im 4/4-Takt"

Der Vorstand des Runden Tisches veröffentlichte kürzlich das detaillierte Programm für die Herbst-Arbeitssitzung, die vom 12.-14. November im Pallotinerschlössl in Salzburg stattfinden wird.

Als Überschrift wurde „Zukunft im 4/4-Takt: Überraschende Fortschritte auf dem Weg zur Einheit“ gewählt. Auf der Tagesordnung stehen nicht nur ein Rückblick auf vergangene Studienreisen und Stationen auf dem Weg zur Einheit, sondern auch Gespräche über die Charta Oecumenica, Wittenberg 2017, die Herausforderung der Bioethik, die Anerkennung der Freikirchen sowie erstmals eine parallel stattfindende Forenarbeit.

Dieser Runde Tisch ist nur für die gewählten Mitglieder, deren Anwesenheit erwartet wird. Der Folder mit dem genauen Programm kann hier [deaktiviert] heruntergeladen werden. Zur Online-Anmeldung für RT-Mitglieder geht es hier [deaktiviert].

Bericht von der Studienreise

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Über 20 Personen nahmen an der vom Verein Weg der Versöhnung initiierten und vorbereiteten Studienreise ins Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz im Juli 2012 teil. Hans-Peter und Verena Lang, die die Reise leiteten, sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen sich, dass der Großteil der Teilnehmenden durch diese Reise auch erstmals näher mit dem Runden Tisch und unseren Anliegen in Berührung kamen.

Joachim Stöbis, einer der interessierten Reiseteilnehmer, hat für uns einen Reisebericht verfasst. Sie können seine Eindrücke hier lesen bzw. den Bericht auch als PDF-Datei downloaden. (Foto: Straßburger Münster, Rosette Westfront von innen. Urheber: Clostridium)





Verwaltungsgerichtshof stützt "freien Sonntag"

(12.07.2012) Das Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen in Österreich ist nicht verfassungswidrig. Das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden. "Auch wenn ein gesellschaftlicher Wandel eingetreten ist, könne das Verbot noch immer mit dem öffentlichen Interesse an der Wahrung und Erhaltung der Wochenendruhe gerechtfertigt werden", teilte der VfGH am Mittwoch, 11. Juli 2012, mit.

Mehr zu dieser wegweisenden Entscheidung finden Sie auf der Internetseite der „Allianz für den freien Sonntag“, der auch der Runde Tisch / Weg der Versöhnung angehört.

Der transformatorische Auftrag

Der transformatorische Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft war ein Hauptthema des Offenen Runden Tisches in St. Pölten. Frank Hinkelmann, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Österreich, entfaltete als Erster dieses Thema in einem einleitenden Statement. Er sprach über Transformation, unterlegt mit biblischen Zeugnissen. Daraus ein zentraler Satz: „Praktische Versöhnung ist das mächtigste Zeugnis des Evangeliums.“

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Die Entstehungsgeschichte und Vision der Emmausgemeinschaft wurde uns anschließend durch deren Gründer Karl Rottenschlager vorgestellt. Er hat in St. Pölten dieses Sozialwerk tätiger christlicher Nächstenliebe ins Leben gerufen. Bei einer Exkursion konnten sich die Teilnehmenden am Runden Tisch direkt ein Bild von den Angeboten dieses Werkes machen.

Weitere Schwerpunkte bildeten die Themen „Christen in der Gesellschaft – Christen in der Politik“, Geschichtsaufarbeitung im Hinblick auf das Lutherjahr 2017, sowie die Vorstellung segensreicher regionaler Initiativen mit einheitsstiftendem Charakter. Eher interne Themen standen am Samstag auf dem Programm. Der nächste Offene Runde Tisch wird von 3.-6. April 2013 im Vienna Christian Center in Wien stattfinden. (Eine ausführlichere Berichterstattung auf 2 Seiten finden Sie hier.)

Nächster Runder Tisch in St. Pölten

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Der nächste Offene Runde Tisch findet von 26.-28. April 2012 im Hippolyt-Haus in St. Pölten statt.

"Offen" bedeutet, dass interessierte Personen, die unsere Anliegen teilen, herzlich eingeladen sind, mit den regulären Mitgliedern des Runden Tisches aktuelle Fragen zu erörtern. Eine Anmeldung – auch für Tagesgäste – ist jedoch erforderlich.

Das Thema der Frühjahrstagung lautet: "Insel der Seligen – bei steigendem Meeresspiegel". Vorträge werden gehalten über den "transformatorischen Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft", das Forum Gesellschaftsverantwortung thematisiert die politische Verantwortung von uns Christen; und das Forum Geschichtsaufarbeitung blickt voraus auf das Jahr 2017, wenn die protestantische Reformation 500 Jahre alt sein wird. Auch eine Exkursion steht auf dem Programm: Die Emmausgemeinschaft in St. Pölten und SOMA stellen sich uns vor.

Ein Einlade-Folder mit detailliertem Programm, Kosten, Anreise-Informationen usw. steht hier [deaktiviert] zur Ansicht und zum Download bereit stehen. Die Printversion der Einladung wird in Kürze versandt.

Online-Anmeldungen [deaktiviert] für den kommenden Runden Tisch werden ab sofort entgegengenommen.

Neue Studienreise im Sommer 2012

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(Foto Colmar: Tizianok, GNU-Lizenz)


Der Weg der Versöhnung bietet eine neue, interessante Studienreise für geschichtsinteressierte und geistlich wache Menschen an: Von 7.-14. Juli 2012 führen Ingelore und Anton Korb sowie Verena und Hanspeter Lang, unterstützt von Pfr. Heribert Binder als Studienbegleiter, eine Reisegruppe ins Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland an. Neben anderen werden vor allem die Städte Konstanz, Basel, Colmar und Straßburg besucht.

Es wird dabei inspirierende Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten und christlichen Werken in dieser Region geben. Die Reise steht unter dem Thema "Wegbereiter für Gottes Reich" und soll u.a. zu einer größeren Sensibilisierung für unsere eigenen Berufungen als Vorläufer und Wegbereiter für das Reich Gottes heute führen.

Weitere Informationen mit Anmeldeabschnitt finden Sie hier.

Homepage überarbeitet

Nach einer Phase relativer Inaktivität initiierte das Exekutiv des Vereins Weg der Versöhnung eine Überarbeitung der Website. Wie Gerald Wakolbinger, der Projektleiter innerhalb des Vorstandes, erklärte, "braucht jede christliche Organisation, die etwas für die Öffentlichkeit anbietet, eine ansprechende und vor allem aktuelle Internetpräsenz."

FRathmair
Als Webmaster konnte Franz Rathmair gewonnen werden, der von Anfang an beim Runden Tisch dabei war. Das "Homepage-Basteln für Freunde", wie er es nennt, ist ein Hobby von ihm. Dank seiner vertrauten Rapidweaver-Software, mit der er auch seine private und einige Vereins-Websites betreut, braucht es nach dem Aufsetzen einer Homepage nur noch deren regelmäßige Aktualisierung.

"Ich bin erwartungsvoll, dass dieser Relaunch der Homepage von den Mitgliedern des Runden Tisches, vor allem von Verantwortlichen für Foren und Arbeitsgruppen, mitgetragen wird. Wenn sie sehen, wie unsere Website etwas Wichtiges und Einmaliges in Österreich zu bieten hat, werden sie sich voll einsetzen," so der neue Webmaster zuversichtlich.

Im Fokus: Orientale und Orthodoxe

Das Schwerpunktthema des Herbsttreffens des Runden Tisches waren die Orientalischen Kirchen.

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Zwei Professoren der Universität Salzburg, Dr. Dietmar Winkler und Dr. Aho Shemunkasho, referierten über die Geschichte und Theologie jener Kirchen, die sich seit dem Auseinanderbrechen des Römischen Reiches von Konstantinopel ostwärts bis Persien und Indien hin entwickelten. In der Tat ist es, wie Prof. Winkler erläuterte, wirklich „eine andere Welt“ als das westliche Christentum, das wir kennen.

Einen kleinen Geschmack davon erhielten wir „live“, als wir an einem Abend im Byzantinischen Gebetszentrum der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche St. Markus am Jesus-Gebet teilnahmen. In der nur mit Kerzen erleuchteten Kirche wurde nach einer kurzen Einleitung in mehreren Etappen das uralte Gebet „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner!“ gesungen und gebetet. Im Gemeinschaftsraum konnten wir uns dann bei einem kleinen Empfang (Foto) wieder aufwärmen.